MotoGeno A BIKERīS WORK IS NEVER DONE
Motorradfahren ist für mich Hobby und gleichzeitig Lebenseinstellung, mit allem was dazu gehört. Mit 18 hat mich der Virus gepackt und bis heute nicht losgelassen. Da meine erste Honda CB 250 N nach 2 Tagen einen Motorschaden hatte und ich keinen Kaufvertrag, wurde ich damals wegen Kohlemangel und “starker Kritik” der Eltern (”...hab´Dir gleich gesagt Motorradfahren is nix für Dich..”) zwangsweise zum Schrauber, bis heute. A BIKER´S WORK IS NEVER DONE. Nach vielen schleichenden und rasenden Reiskochern (Yamaha XS 400, XS 750, FZR 1000, Honda XL 600 LM, VF 1000, CR 250 Vollcross, Kawasaki GPZ 900 R, KLR 600, Suzuki GSX-R 1100) bin ich dann letztendlich, nach einer Supermoto-Odyssee (KTM 640 LC4), zum Harley-Treiber geworden (Harley Fat Boy, Fat Boy Umbau mit Custom-Rahmen). Zusammen mit der Harley habe ich meinen Traum der eigenen Schraubergarage mit Bar erfüllt, ganz nach dem Motto “es ist kein Ziel der reichste Mann auf dem Friedhof zu werden”. Wie Freunde und Nachbarn sagen, die beste Idee die ich je hatte...stimmt wahrscheinlich. Auf alte umgebaute Mopeds habe ich schon immer gestanden, das was man heute als Bobber oder Oldschool bezeichnet (also “altmodisch” eigentlich). Wer schon mal die alten gestrippten Indians in einer Steilwand auf der Kirmes gesehen und gehört hat, weiss was ich meine. Da meine Harley jetzt meinen Stil erreicht hat (zumindest im Moment :-)) habe ich mir ein neues Schrauberprojekt zugelegt, diesmal mit 1,3 PS: Eine NSU Quickly Bj. 1956 soll zum Bobber umgebaut werden, das Projekt finder ihr unter “Quickly”. Anbei noch´n paar Pics der letzten Umbauten und das Video “Riding September”. Ich find´viel besser kann man Moppedfahren mit Herz nicht beschreiben. (und natürlich im Film “Mit Herz und Hand” mit Anthony Hopkins als neuseeländischen Rentner der unbedingt mit seinem Indian-Umbau aus der Schraubergarage an dem Salzsee- Speedwettbewerb in USA teilnehmen will. Die Geschichte von Burt Munro. Der Rekord mit der alten, selbstgetunten Indian steht noch heute mit knapp 300 km/h, er war damals 68. Hut ab. Sollten vielleicht alle Biker die den Aufnäher “Respect” auf Ihrer Vereins-Kutte tragen und damit “Angst machen durch Massenauftritte” meinen, sich mal anschauen, dann klappt´s auch wieder untereinander.
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